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Arbeitsplatzrichtlinien

Bistum Trier: Zuschüsse zur Ausstattung der Arbeitsplätze konnten gesichert werden

Am 1. Mai 2014 hat Generalvikar Georg Bätzing eine neue Verwaltungsrichtlinie für die Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsplatzausstattung erlassen, die Bistums-Zuschüsse für die Arbeitsplätze pastoraler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichert.
Damit hat der Dienstgeber ein wichtiges Anliegen unseres Berufsverbandes umgesetzt.

Eigentlich sollte es solche Art Bistums-Zuschüsse nicht mehr geben. Der Logik des Kostensenkungsprozesses folgend, war vielmehr vorgesehen, dass künftig auch sämtliche Kosten für die Ausstattung und Gestaltung unserer Arbeitsplätze von den Pfarreien getragen werden sollten.
In Pfarreien, die sich dies nicht leisten können, hätte dies entweder zur allmählichen Verschlechterung der äußeren Rahmenbedingungen für unsere Arbeit geführt oder dazu, dass sich finanzschwache Pfarreien langfristig kaum hätten pastorales Personal leisten können. Zusätzlich wären Verteilungskämpfe und Reibungsverluste die Folge, so die Befürchtungen unseres Berufsverbandes.

Deshalb hat sich der Vorstand des BV im Bistum Trier sehr dafür eingesetzt, dass es auch in Zukunft Bistums-Zuschüsse für die Arbeitsplätze pastoraler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt und der Dienstgeber bestehende Standards im Blick auf die Rahmen-bedingungen für die Berufsausübung absichert. Nun wird den jeweiligen Kirchengemeindeverbänden eine jährliche Pauschale für jeden Arbeitsplatz der Pfarreiengemeinschaft (von der Sekretärin bis zum Priester) als Zuschuss zum Budget gewährt, der vor Ort allerdings flexibel zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen eingesetzt werden kann.

Zwar sehen wir immer noch Nachbesserungsbedarf in der vorliegenden Version der Verwaltungsrichtlinie, doch insgesamt ist ein wichtiges Etappenziel erreicht.
Weitere Ziele im Hinblick auf den Erhalt und die Schaffung guter Rahmenbedingungen für unsere Arbeit vor Ort sind: das Festschreiben von Unterstützungsleistungen durch das Sekretariat, sowie finanzielle Ressourcen und Vollmachten. Besonders Letzteres wird umso notwendiger, desto mehr Führungs- und Leitungsaufgaben wir in delegierten Handlungsfeldern der Seelsorge übernehmen. Es gibt also immer noch Arbeit für den Berufsverband auf diesem Gebiet.

Susanne Schneider, erweiterter Vorstand

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Verwaltungsrichtlinie für die Arbeitsplätze
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Zulage

für Gemeindereferent*innen (laut Anlage 4b KAVO ) -nach zehn Jahren in Vegütungsgruppe BAT IVa

Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten im Seelsorgedienst erhalten nach zehnjähriger Tätigkeit - nach ursprünglichem Recht in Vergütungsgruppe Iva BAT - eine zusätzliche Leistung in Form einer Zulage.
Nach ursprünglichem Recht: in der Höhe des Differenzbetrages zwischen den Endstufen der Vergütungsgruppen IV a und III BAT.
Die Zulage nimmt an der von der KODA beschlossenen allgemeinen Entgeltänderung teil, d.h. der Betrag ist kein Festbetrag, sondern steigt bei Tariferhöhungen genauso wie das Gehalt.

Die Eingruppierung der Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten sowie der Gemeindeassistentinnen und Gemeindeassistenten richtet sich nach den Bestimmungen des Statuts für Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten in seiner jeweils gültigen Fassung.
Gemeindeassistentinnen und Gemeindeassistenten beginnen mit Vb BAT und werden als Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten zunächst in IVb BAT, danach in IVa BAT eingruppiert. Je nach dem bei der Einstellung aktuellem Statut dauert dies unterschiedlich lang.

Wer also wissen will, ab wann die genannte Zulagen-Regelung individuell greift
, kann entweder das bei der Einstellung aktuelle Statut zu Rate ziehenoder mit einem Blick auf die Höhergruppierung nach IVa BAT (entsprechendes Schreiben des Bistums oder Gehaltsmitteilung des Monats, in dem erstmals Iva BAT gezahlt wurde) die zehn Jahre ausrechnen.